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Herausragende DGFP-Auszeichnung für ehemalige BIP-Studentin:
Sophie Pastowski gewinnt bei bundesweitem Wettbewerb der besten Bachelorarbeiten den 1. Preis
Sophie Pastowski ist Absolventin des internationalen und dualen Studienprogramms „Business and International Programs (BIP)“ an der Fachhochschule Ludwigshafen. Ihre im Jahr 2009 angefertigte Bachelor Thesis wurde am 11. Juni 2010 als beste mit dem DGFP Personalmangement Bachelor Preis 2010 ausgezeichnet. Thema der Arbeit: Deutsche BASF-Gruppengesellschaften im demografischen Wandel unter der Perspektive der Umsetzung des Chemie-Tarifvertrags „Lebensarbeitszeit und Demografie“ .
Als Schwerpunkt der Arbeit entwickelte die Verfasserin ein Modell zur Demografieanalyse. Dieses wird den Anforderungen des Chemie-Tarifvertrags „Lebensarbeitszeit und Demografie“ gerecht und ist zugleich Grundlage zur Weiterentwicklung demografischer Personalcontrollingstandards des Personalstrukturmanagements der BASF. Das Modell besteht aus drei Teilen:
• Alters- und Qualifikationsanalyse
• Abgangsszenarien
• Simulation der zukünftigen Altersstruktur
Die Arbeit enthält eine Anwendung des Modells für ausgewählte BASF-Gruppengesellschaften.
Auszug aus der Begründung der Jury der DGFP:
Die Jury hat sie überzeugt – als kompetente Gesprächspartnerin, mit der man gerne in einen Diskurs über ihre durchaus streitbaren Thesen eintreten möchte. Ihre Arbeit ist lebendig aufbereitet, ihre Anhänge sind informativ und ihre Ergebnisse verbinden Wissenschaftlichkeit mit einer pragmatischen Handlungsorientierung. Die Jury war sich einig, dass Frau Pastowski mit ihrer herausragenden Arbeit der Personalmanagement Bachelor Preis zurecht gebührt.
Heute studiert Frau Pastowski im Master of Science Programm in Economics and Business Administration mit der Spezialisierung International Business Studies an der Copenhagen Business School in Dänemark. Gleichzeitig absolviert sie den CEMS Master in International Management und wird nach Ihrem ersten Studienjahr in Kopenhagen das 3. Semester an der ESADE in Barcelona und das letzte Semester Ihres Masterstudiums an der Universität St. Gallen verbringen.
Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. ist überzeugt, dass ein curricular gut organisiertes Bachelor-Studium Studierende in die Lage versetzt, schnell einen Zugang zum gewählten Berufsfeld zu finden, und dass die Bachelor-Arbeiten ein qualitativ hochwertiger Ausweis wissenschaftlichen Arbeitens mit praxisrelevanten Handlungsimplikationen sind. Aus diesem Grund gibt es die Stiftung des Preises für die beste Bachelor-Abschlussarbeit zu einer aktuellen Fragestellung aus dem Bereich des Personalmanagements.
Erfolg: Ludwigshafener Studenten beim Wirtschaftsplanspiel „Tournois de Gestion“
Vom 18. bis 19. März nahmen vier Studenten des dualen Studienzweiges BIP der FH Ludwigshafen am jährlich stattfindenden europäischen Wirtschaftsturnier „Tournois de Gestion“ in Straßburg teil.
Organisiert wurde die Teilnahme von Herr Professor Dr. Rudolf Mohr, der die Studenten der Fachhochschule unter anderem im Fach Steuerlehre unterrichtet.
Ziel war es einen international agierenden Tourismuskonzern in Konkurrenz zu 15 weiteren internationalen Teams zu führen. An den zwei Turniertagen wurden insgesamt 3 Geschäftsjahre simuliert. Durch die jeweiligen Entscheidungen in Bereichen wie Preisgestaltung, Investitionen und Marketing konnten die Teams ihr Unternehmen innerhalb des gemeinsamen Marktes positionieren.
Die insgesamt 6 vorgenommenen Entscheidungen wurden in Abhängigkeit der Marktentwicklung und der Konkurrenzteams durch eine Software bewertet und in Form eines Halbjahresergebnisses den Teams präsentiert.
Am Ende des zweiten Tages wurden durch die veranstaltenden Steuerberaterkammern aus Deutschland und Frankreich die Gesamtergebnisse präsentiert und in einer feierlichen Atmosphäre die Preise verliehen.
Das Team der FH-LU bestehend aus Christof Hermann, Nils May (beide SAP), Janes Grotelüschen und Florian Koch (beide BASF) erreichten den mit 500 Euro dotierten zweiten Preis im Bereich des Liquiditätsmanagements.
Janes Grotelüschen und Florian Koch
Kooperation zwischen BIP, Tongji-Universität (Shanghai), BASF SE und SAP AG
Im Dezember 2009 haben die School of Economics and Management (SEM) der Tongji-Universität, die BASF SE, die SAP AG und die Fachhochschule Ludwigshafen einen Kooperationsvertrag im Rahmen des Studiengangs BIP, Schwerpunkt IBAIT (International Business Administration and Information Technology) unterzeichnet.
17 IBAIT-Studierende werden bereits Mitte Mai 2010 erstmals ihr Auslandssemester (integrativer Bestandteil des vierten Semesters) in Shanghai absolvieren.
Innerhalb von drei Monaten werden zwei Module mit IT-Inhalten in englischer Sprache von Professoren der Tongji-Universität vermittelt. Veranstaltungen in interkulturellem Management und Unternehmensbesuche runden den Studienaufenthalt ab.
Nach dem Studienaufenthalt besteht für einige Studierende die Möglichkeit, eine Praxisphase in einer Tochtergesellschaft des Kooperationsunternehmens in China zu verbringen.
Die Tongji-Universität ist eine der renommiertesten Universitäten in China, die direkt dem chinesischen Bildungsministerium untersteht und im Jahr 1907 von dem deutschen Arzt Dr. Erich Paulun gegründet wurde.
Aufgenommen in die staatlichen Förderprogramme „211“ und „985“, zählt die Tongji-Universität zu den von der Zentralregierung schwerpunktmäßig geförderten Hochschulen.
Sie erhielt im Jahre 1924 den Status einer Universität und drei Jahre später die offizielle Bezeichnung „Nationale Tongji-Universität“. Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Hochschule bereits über ein umfassendes Fächerangebot von Natur-, Ingenieur- und Geisteswissenschaften, sowie Jura und Medizin, und genoss im In- wie Ausland einen guten Ruf.
Nach der landesweiten Umstrukturierung der Hochschulen in den 1950er Jahren wurde die Tongji-Universität zur größten Technischen Universität mit dem reichsten Studienangebot auf dem Gebiet des Bauingenieurwesens in China. Mit der Einführung der Reform- und Öffnungspolitik im Jahre 1978 hat sich die Tongji-Universität schnell zu einer multidisziplinären Universität mit dem Schwerpunkt Ingenieurwissenschaften entwickelt. Nicht nur in den Natur- und Ingenieurwissenschaften führt die Universität die inländische Rankingliste an, sondern hat auch in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Geisteswissenschaften und Jura ein eigenständiges Profil erarbeitet.
Die Universität unterhält umfangreiche Kooperationsbeziehungen mit Deutschland, Frankreich, Japan, Großbritannien, Kanada, Australien, Österreich, Südkorea, den USA und der Schweiz, wobei der Deutschlandbezug einen besonderen Akzent trägt.
An den 23 Kollegs bzw. Schools mit 82 Bachelor-, 209 Master- und 78 Promotionsprogrammen (Stand: Sommersemester 2007) sind ca. 50000 Studierende immatrikuliert, 4200 Hochschullehrer und Forschungskräfte beschäftigt, darunter 1860 ordentliche bzw. außerordentliche Professoren. Fünf Professoren sind Mitglieder der Chinesischen Akademie für Wissenschaften und sieben Mitglieder der Chinesischen Akademie für Ingenieurwissenschaften. Als eines der wichtigsten Forschungszentren des Landes verfügt die Tongji-Universität über 14 staatliche Forschungseinrichtungen mit Schwerpunktlaboren auf National-, Provinz- und Ministeriumsebene.
Heute ist die Tongji-Universität mit einer Gesamtfläche von 240 Hektar an fünf Standorten vertreten. Der Siping-Campus, wo sich die Universitätsverwaltung befindet, liegt nordöstlich vom Zentrum Shanghais. Drei weitere Anlagen verteilen sich jeweils auf den Norden, Westen und Osten der Stadt.

Von links nach rechts: Liz Wu (School of Economics and Management der Tongji-Universität) und Prof. Dr. Guanbin Wang (School of Economics and Management der Tongji-Universität), Carmen Wasserrab (BASF SE), Jasmin Xiao (SAP Labs), Claus Hitschler (BASF SE), Kathrin Paul (Fachhochschule Ludwigshafen), Prof. Dr. Gerhard Raab (Fachhochschule Ludwigshafen), Prof. Dr. Huo Jiazhen (School of Economics and Management der Tongji-Universität) und Prof. Dr. Yao Ming (School of Economics and Management der Tongji-Universität)
Chronik über die Zusammenarbeit der Tongji-Universität mit Deutschland
1907 Gründung der Deutschen Medizinschule durch den deutschen Arzt Erich Paulun (1862-1909)
06.1912 Gründung der Deutschen Ingenieurschule durch Bernhard Berrens (1880-1927), Zusammenschluss der Medizinschule mit der Ingenieurschule zur „Tongji Medizin- und Ingenieurschule
20.05.1924 Erhalt des Universitätsstatus für die Tongji Medizin- und Ingenieurschule
08.1927 Offizielle Registrierung als Nationale Tongji-Universität
ab 1937 Standortverlegung der Universität wegen des Krieges von Shanghai über Zhejiang, Jiangxi, Guangxi, Yunnan nach Sichuan
07.1938 Rückkehr der deutschen Professoren nach Deutschland
04.1946 Rückkehr der Universität nach Shanghai
26.01.1979 Tongji-Universität als „Fenster nach Deutschland“ mit Genehmigung des Staatsrates und insbesondere mit Zustimmung von sieben stellvertretenden Premierministern, darunter Deng Xiaoping und Fang Yi; Wiederaufnahme des Deutschunterrichts als erste Fremdsprache
01.1979 Gründung des Deutsch-Kollegs; Aufnahme der ersten Bachelor- und Magisterstudenten durch die deutsche Abteilung
03.1979 Erster Deutschlandbesuch von Rektor Li Guohao, Wiederaufnahme der Deutschlandkontakte
06.1980 Erster Partnerschaftsvertrag mit der Ruhr-Universität Bochum als allererste Partnerschaft mit einer ausländischen Hochschule überhaupt
15.10.1982 Besuch des Bundespräsidenten Karl Carstens
06.1984 Besuch des Bundesvorsitzenden der SPD Willy Brandt
10.1984 Besuch des Bundeskanzlers Helmut Kohl
11.1985 Gründung des Instituts für Studien zur Bundesrepublik Deutschland
1986 Gründung der deutschen Fakultät und des deutschen Fachsprachzentrums
11.1993 Besuch von Bundeskanzler Helmut Kohl an der Tongji-Universität, Verleihung der Ehrenprofessur durch die Universität
09.1996 Gründung des Instituts für Berufsbildung, ein Kooperationsprojekt zwischen dem chinesischen Ministerium für Außenhandel (Moftec) und dem Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
12.11.1996 Besuch des Bundespräsidenten Roman Herzog
18.02.1998 Gründung des Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs, einem Kooperationsprojekt zwischen der Tongji-Universität und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)
05.2001 Gründung des Deutschen Akademischen Zentrums, einer Koordinierstelle der Tongji-Universität für die zahlreichen deutschlandbezogenen Aktivitäten
30.12.2002 Besuch des Bundeskanzlers Gerhard Schröder, Annahme der Ehrendoktorwürde von der Tongji-Universität
04.2004 Gründung der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ein Kooperationsprojekt zwischen dem chinesischen Bildungsministerium (MoE) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (MBMF)
11.2005 Unterzeichnung des Memorandums für das Projekt des Chinesisch-Deutschen Freundschaftskrankenhauses in Anwesenheit der Staatspräsidenten Hu Jintao und Bundespräsidenten Köhler im Rahmen des Staatsbesuchs in Berlin
26.05.2007 Besuch des Bundespräsidenten Horst Köhler
(Quelle: Copyright © 2006-2010 Deutsches Akademisches Zentrum der Tongji-Universität)